"........besser links denken und recht handeln als rechts denken und link handeln."

  

 (Zu meiner Formulierung aus der Studentenzeit als "Spät-68er" stehe ich noch  heute.

Ihr verdanke ich meinen aufrechten Gang).

 

 

 

HERZLICH WILLKOMMEN ZU MEINEM VORERST LETZTEN UPDATE ANLÄSSLICH DES JAHRESWECHSELS 2018/19 !

 

Nachdem es mir dieser Tage vergönnt war, heuer nicht nur in meinem bildnerischen Leben, sondern auch in der Musik unerwartet Kreise zu schließen, möchte ich meine Feldversuche hinsichtlich der Veränderungen in Anspruch und Kapazitäten von der analogen hin zur digitalen Kommunikation samt ihrer intellektuellen Wirkungskraft in der soziologischen Interaktion für jene Handvoll Menschen, die die Welt der pragmatischen Semiotik mit mir zu teilen vermögen und mich  dabei inhaltlich unterstützt haben, abschließen.

 

Mir bleibt dann für 2019 nur mehr die Fertigstellung des didaktischen Teiles meiner Meta-Ästhetik sowie die Reinschrift einiger wichtiger Essays als dringlichstes Anliegen im Rahmen des Projektes "work in progess" mit dem Arbeitstitel

„Ich weiß, was ich nicht weiß –

Versuch einer  Visualisierung“

auf der mir vertrauten analogen Ebene sowie die Substanzierung meiner

„Ästhetik des Selbst als Stil“

in der Aufschlüsselung der Triade „Erscheinungsformen der verschiedenen Ichs sowie ihre (Position-) Ismen, Strukturen und Texturen – Bausteine des Selbst als kommunizierbare Gestalt der Persönlichkeit samt ihrer Befähigung zur künstlerischen Tätigkeit und der Berechtigung zu Kritik und Urteil mittels objektivierbarer Kriterien“.

 

Mit der „Hofübergabe“ an meine Töchter im künstlerisch/sozial-öffentlichen Bereich (siehe fb) befreie ich mich vom selbstauferlegten Leistungsdruck und den damit verbundenen Rechtfertigungen

sowie ihrer halbgebildeten Belehrungstendenzen, um mir in meinem letzten Lebensabschnitt die Apperzeption von Innen (Spiegelung) und Außen (Projektion) auf der Ebene persönlicher Kontemplation zugänglich zu machen.

 

Ob – und wie weit - ich meine Ziele noch zu realisieren vermag, ist mir dabei als Information nach außen hin nicht mehr wichtig.

 

Sämtliche dahingehende Einträge auf dieser Seite habe ich jetzt gelöscht, weil sie mir ob ihrer Komplexität als nicht (mit)teilbar erscheinen.

 

Die Kurzfassung meiner Biographie und ein Minimum an Beispielen meiner musikalischen Entwicklung hin zur freien Improvisation auf der Seite "über mich" belasse ich vorerst, um sie gegebenenfalls zu aktualisieren.

 

Jene, die Interesse an meinem geisteswissenschaftlichen Diskurs haben, bitte ich bei Bedarf um Kontaktnahme per mail oder messenger, um einer Vermischung von Geschmacks- und Werturteilen durch öffentliche postings zu entgehen.

Auf diesem Wege bin ich dann auch in der Lage, Erklärungen, Texte oder Materialien usw. zur Meta-Ästhetik nach Maßgabe der Urheberrechte als word/pdf-Dokumente kostenlos zur Verfügung zu stellen.

 

Ich danke den zahlreichen MusikerInnen und VeranstalterInnen, denen ich in diesem Jahr aktiv begegnen durfte - eine Aufzählung der Namen steht mir nicht zu, weil damit möglicherweise ungewollte Wertungen assoziiert werden. Auf facebook sind diese Momente ohnehin vollinhaltlich dokumentiert.

Ein Danke für alle stellvertretend an La Musa und Silvia Mayer sei mir an dieser Stelle jedoch erlaubt.

 

Ich wünsche allen, die trotz meines Rückzuges aus der Welt der Unterhaltung mit mir Kontakt halten, alles erdenklich Gute, sowie die Kraft und Freude, auch weiterhin den jeweils eigenen Ansprüchen gemäß zu agieren, solange es uns möglich und vergönnt ist.

 

Bleibt bitte gesund sowie geistig und menschlich weiterhin so lebendig wie bisher.

Vor allem jedoch: Euch  selber treu.

 

Das wünscht sich und uns

in Dankbarkeit (nicht nur für 2019)

 

Walter