"........besser links denken und recht handeln als rechts denken und link handeln."

 

 

      (Zu meiner Formulierung aus der Studentenzeit als "Spät-68er" stehe ich noch  heute.

Ihr verdanke ich meinen aufrechten Gang).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HERZLICH WILLKOMMEN AUF MEINER SEITE

 

NACH ÜBER 3 JAHREN DER RECHERCHE UND DES MATERIALIEN SAMMELNS FÜR EINE

META-ÄSTHETIK MIT DEM ARBEITSTITEL

„ICH WEISS, WAS ICH NICHT WEISS“

ALS WORK IN PROGRESS SAMT VISUALISIERUNG, ERLAUBE ICH MIR DIE REAKTIVIERUNG MEINER HOMEPAGE, UM DAS PROJEKT AUF DIE ANGESTREBTE EBENE DER DIGITALEN ZUGÄNGLICHKEIT ZU BRINGEN.

 

DABEI GEBE ICH ÖFFENTLICH ERSTMALS TEILE MEINES DENKENS PREIS UND BEREITE DAMIT INDIREKT EINE ANGEDACHTE PRÄSENTATION IM JAHR 2020 VOR MIT DEM TITEL:

 

 „50 JAHRE AUFNAHME IN DIE AKADEMIE - 

MEIN LEBEN UND DIE WELT DER KUNST“.

 

GLEICHSAM IM SINNE MALRAUX´S ALS DREHBUCH UND KURATORISCHES KONZEPT FÜR:

 

MEIN "IMAGINÄRES MUSEUM".

 

 

FÜR ALLFÄLLIGE RÜCKMELDUNGEN, KORREKTUREN ODER INHALTLICHE HINWEISE  AUF E–MAIL ODER MESSENGER BEDANKE ICH MICH SCHON JETZT:

 

walterkortanek@yahoo.de.

 

BLEIBT MIR BITTE GEWOGEN –

MIT HERZLICHEN GRÜSSEN

WALTER

 

 SEPTEMBER 2018

 

 

 

 

KURZER ÜBERBLICK ÜBER DIE BISHERIGEN PROJEKTPHASEN:

 

BIS ZUM BERUFSENDE 2014:

- UMFASSENDE SCHRIFTENSAMMLUNG ZUR    THEORIE DER BILDENDEN KUNST (INCL. KUNST-  UND KULTURGESCHICHTE) SOWIE DER  KUNSTDIDAKTIK.

- EINFÜHRENDE TEXTE FÜR EINSTEIGER IN DIE  BEREICHE SEMIOTIK / VISUELLE  KOMMUNIKATION SOWIE IN MUSIKALISCHE  BEREICHE WIE OPER, JAZZ, KLASSISCHE  MINIATUREN ODER GRUNDLAGEN DER  HARMONIELEHRE.

Und als eigentlicher Anstoß für meine heutige Tätigkeit:

- BETRACHTUNGEN ZUR „ÄSTHETIK“

(Verlag Jugend & Volk, Wien, 1986, vergriffen – Neuauflage geplant)

 

Kleinere Projektteile und vor allem die Danksagungen an meine Mentoren und unterstützenden Wegbegleiter werde ich später in meinem Lebenslauf nachreichen.

 

2014/15:

„BESTANDSAUFNAHME 2014“ - 10 BILDBÄNDE

IN ZUSAMMENARBEIT MIT SILVIA MAYER ALS VISUALIERUNGEN UNSERER (AUCH GEMEINSAMEN) ARBEITEN

 

2015/18:

UNTER DEM EINDRUCK DER KULTURGESCHICHTE DER NEUZEIT VON EGON FRIEDELL (1927/31) DER VERSUCH EINER FORTSETZUNG BIS HIN ZUR GEGENWART.

IM SCHEITERN AN DIESEM ANSPRUCH VORERST REDUKTION AUF EINE SAMMLUNG VON ÜBER 8.500 ORIGINALTEXTEN, INTERVIEWS, REZENSIONEN usw. ALS WORD-TEXTE MIT DEN SCHWERPUNKTEN LITERATUR, SPRACH- UND KUNSTPHILOSOPHIE SOWIE DER ENTWICKLUNG EINER META-ÄSTHETIK.

 

2018/19:

- REINSCHRIFT DES BISHERIGEN MATERIALS  INCL. DER KOMMENTARE UND ESSAYS

- ZEITGLEICHE ANALOGE GRAPHISCHE  UMSETZUNG DERSELBEN UND DIGITALE  VISUALISIERUNG AUF DER HOMEPAGE.

- ZUDEM DER ERNSTHAFTE VERSUCH EINER  ZUSAMMENFÜHRUNG DER FRZ.  STRUKTURALISTEN MIT DEN US-  AMERIKANISCHEN UND ITALIENISCHEN  SEMIOTIKERN IN EINER ERWEITERTEN  AUFFASSUNG VON WERKBETRACHTUNG UNTER  DEM SUBJEKT-BEGRIFF ALS STIL.

 

(FÜR EINGEWEIHTE DURCHAUS AUCH ALS SATIRE AUF EINE IMAGINÄRE PROPÄDEUTIK, BASIEREND AUF DER MODISCHEN VORSTELLUNG STILISTISCHER EVIDENZ UND KOMPETENZ INTERPRETIERBAR).

 

DIE GLIEDERUNG ENTHÄLT

KAPITELÜBERSCHRIFTEN UND UNTERKAPITEL,

EINEN BEGRIFFSÜBERBLICK ZUR METASPRACHE, DENKANSTÖSSE ZUR WEITERFÜHRENDEN BZW. SELBSTSTÄNDIGEN RECHERCHE SOWIE

EVENTUELLE REFERATSTHEMEN.

 

NACHFOLGEND DER ERSTE TEIL:

 

„DAS SELBST ALS WEITERFÜHRENDES  STILELEMENT MEINER WAHRNEHMUNG

 DER ÄSTHETIKEN“:

 

 

Das Selbst als Stil

 

Über die Ästhetik der Selbstreferenz als Grundlage von Stilbildung

 

Buffon: „Der Mensch ist der Stil !

 

Die kopernikanische Wende meiner Stilbetrachtung und ihre geistigen Väter (vorerst bleibt die begrenzte Auswahl) :

 

Buffon, Nietzsche, Camus, Eco, Barthes, Foucault

 

Das Ich – das Ego – das Selbst:

 

- Selbstreferentielle Stilbildung und

- autopoietische Stilhaltung

- das Stilwollen

 

Das Selbst als Zentrum der Analyse: Authentizität

 

- als Mythos

- als Ereignis

- als Stil(an)näherung

 

- Stilelemente der Authentizität und ihre    Beurteilungsmöglichkeiten:

 Spiegelung und Projektion im Innen und Außen

 

Der Stilbegriff:

 

- Genealogie

- Etymologische Entwicklung und Begriffsverwirrung

- gesellschaftspolitische Relevanz

- soziokulturelle Determinanten (horizontal, vertikal...)

- Bedeutungswandel:

  Kunst, Geistes- (GW) u. Naturwissenschaften (NW)

 

Ambiguitäten des Stilbegriffes:

 

- von den Interessen an stilistischer Sprachverwirrung

- Machtsicherung durch Stilisierung (an Beispielen aus  Kunst u. GW)

 

Stil und Analyse:

 

- Die Differenzierung von Stil-Wahrnehmung und

 ihrer Reflexion

- Die stilistische Differenzierung von Form und Inhalt

- Die pragmatische Dimension des stilistischen  Denkens und des Handelns

- die stilistische Wechselwirkung von Subjekt und  Objektivierung

 

Stilgattungen und Kategorien:

(Achtung:

Begriffsverständnis ist nicht voraussetzbar – Erklärung wichtig !)

 

- Das Rhetorische / am Beispiel vom Denken in Bildern

- Das Musikalische / am Beispiel der freien    Improvisation

- Das Künstlerische / am Beispiel visueller Dominanz

- Das Performative / am Beispiel der Interdisziplinarität  bei La Musa

 

Stilformen: Stil und Stilisierung bei

 

- der Wahrnehmung

- dem Denken

- der Visualisierung

- der Kommunikation

 

Stilelemente und die Analysebereiche

Semantik, Semiotik u. Hermeneutik:

 

- Personalstil und Individualstil

- Subjekt- und Objektästhetik

- Werkästhetik

- Künstlerästhetik

- Rezeptionsästhetik

 

Über Sinnhaftigkeit, Legitimation und Wertlosigkeit von

 

- Stilverstand und

- Sinnverstehen

 

Der Verzicht auf allgemeinverbindliche Stilistik bzw.

der Verzicht auf stilistische Allgemeinverbindlichkeit

 

(Wichtig: der Begriff Allgemeingültigkeit ist hier unzulässig !)

 

Stilistischer Positionswechsel:

 

Innen und Außen (nicht: Inneres und Äußeres !) als offene und geschlossene Stilsysteme

 

Stilprägungen:

 

- Ursachen und Wirkungen

- Fremdbestimmung und Vorbildcharakter

 

Stilsammlung: Das Reisen im Außen

 

Stilvergleich: Das Reisen nach Innen

 

Stilbildung im Außen

 

Stilbildung durch das Außen

 

Stilbildung nach Innen

 

Stilfindung – Das Ruhen im Innen

 

- der Augenblick, die Meditation, die Kontemplation

 

Stilfrage: Meinung, Glaube, Haltung

 

Stilfrage: Trieb, Sucht, Zwang und Antriebskraft

 

- Kompensation und Sublimation

 

Stil und Kritik:

Voraussetzungen für stilistische Urteilskraft:

 

- Wissenskompetenz

- Rechtfertigungszwang

- Argumentationspflicht

 

Stil und Kritik:

(philosophische Herleitungen von Platon über Kant hin zum Strukturalismus werden vorausgesetzt – ev. Hinweis auf meine Texte an anderer Stelle)

 

- das Geschmacksurteil

- das Tatsachenurteil

- das Sachurteil

- das Werturteil

 

- die stilistische Dialektik von analoger und digitaler  Kritik

 

(Dann ist auch ein Kapitel über analoge und digitale Stilbildung notwendig – wie aber Verbindung zu Innen/Außen herstellen?)

 

Stil und Stilistik: Vom Blenden und Bluffen

 

Stilisieren Wollen und Können:

 

- Vom Orientieren nach unten und oben

- Der Anspruch an Stil-Niveaus als Basis der Zugehörigkeit

 

Phasen der künstlerischen Selbst-Stilisierung:

 

- Phase des Suchens

- Phase des Findens

- Phase des Entwickelns

- Phase des kommunizierbar Machens

 

Stilperversionen:

 

Das Gute, das Wahre, das Schöne bewahren, jedoch normier- und messbar machen wollen

 

Stilhemmnis:

 

Der Voyeurismus als Spiegelung und Projektion

 

Stilwandel und Stilbrüche:

 

- Fortschritt, Regress und Stagnation –

 vom Mythos der Entwicklung

 

Stilzweifel:

 

- Vom Glauben und Hoffen auf eine Lösung jenseits  der Nullsummen-Spiele

(siehe Watzlawick)

 

Stilverfall:  Das Leiden am Ende

 

Stilverlust: Der Tod

 

Stil: Perspektivismus und Utopie:

 

- Stil als universale Haltung begründet auf freien  Entscheidungen in sozialer Unabhängigkeit.

- Stil als diesseitiges Gesamtkunstwerk im Wissen um  die Ambiguität von Metaphysik und Transzendenz.

- Stil als lebenslange Gratwanderung zwischen  Scheitern und Versagen.

- Der einzelne Mensch als ein über Authentizität und  Diesseitsgebundenheit hinausreichendes Artefakt.